Gleichteile für den Capri gesucht

Worauf viele Capri-Fahrer schon sehr lange hoffen, wollen Georg Klughardt und Oliver Diehm nun realisieren: Eine Liste von Gleichteilen.

Wikipedia sagt: Gleichteil ist ein Begriff, der vor allem im Maschinen- und Fahrzeugbau Verwendung findet. Als Gleichteile (englisch COP als Abkürzung von „Carry Over Parts“) werden Bauteile bezeichnet, die unverändert in verschiedenen Produkten verwendet werden können, jedoch keine Normteile sind.

Man hat das schon gehört und einige haben es auch erprobt: Die Radbremszylinder oder der Bremskraftverstärker von diesem oder jenen Fahrzeug können auch beim Capri verwendet werden. Überall im Land gibt es einzelne Schrauber, die entsprechende Tipps auf Lager haben. So etwas sollte man idealerweise einmal für alle bündeln, dachten sich die Herren Klughardt und Diehm.

„Verschiedene Capri-Fahrer hätten, wie ich weiß, Interesse daran, dass eine Liste erstellt wird. Mit Herstellerangabe und Teilenummer, die jedem zugänglich ist und woraus rasch ersichtlich ist, welche Teile wo für unsere Capris passen“, sagt Georg Klughardt.

Mithilfe und Infos gefragt

Und fährt fort: „Dazu bräuchten wir aber Eure Mithilfe und Eure Informationen, wo man passgenaue Teile erwerben kann. Ich kenne da einige wahre Experten aus unserem Kreis, sie und überhaupt alle mit zielführenden Tipps wollen wir ermuntern, sich bei uns zu melden.“

Bei uns - das heißt in diesem Fall bei Oliver Diehm. „Ja, Olli wird sich darum kümmern. Allein schon deshalb, weil der Computer und ich wirklich gar keine Freunde sind! Also meldet Euch bitte bei ihm. Die hoffentlich zahlreichen Informationen werden zusammengetragen und dann allen Interessierten zur Verfügung gestellt“, führt Georg Klughardt aus.

„Es wird allerdings auch ein bisschen Zeit brauchen um alles aufzulisten und einzugeben. Spätestens zum Capri-Treffen in Postbauer-Heng am ersten August-Wochenende wollen wir diese Liste mit den bis dahin erstellten Daten ausgeben. Danach wird Olli diese Liste ins Internet stellen, so dass jeder Zugang erhält“, fährt Georg Klughardt fort.

„Ihr könnt Euch sicher vorstellen, wieviel Arbeit dahintersteckt – und Olli macht dies ehrenamtlich. Da sage ich: Hut ab vor diesem Engagement eines in der Capri-Szene sehr neuen und jungen Mitglieds und vielen Dank, Olli!“

Oliver Diehm ist für die entsprechenden Hinweise per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar.

[Text: Georg Klughardt - Foto: Archiv CCD]


Bilder aus der „Mottenkiste“ gesucht

30 Jahre Capri Club Deutschland! Im nächsten Jahr feiern wir einen stolzen, großen, runden Geburtstag.

Wer hätte damals gedacht, dass sich aus dem CCD ein Verein entwickeln würde, der 2020 rund 1.000 Mitglieder als Einzelfahrer und über die Clubs vereint? Wer hätte damit gerechnet, dass sich der Begriff „Oldtimer“ auch einmal auf den Capri beziehen würde? Ein alltägliches Auto damals, wenn auch häufiger nicht alltäglich individualisiert. Seinerzeit, als man Cowboystiefel zum Ballonseideanzug trug. Dazu eine längere Matte wie Jon Bon Jovi präsentierte und sich an „Tutti Frutti“ mit Hugo Egon Balder auf RTLplus ergötzte?

Oh je, das erzeugt Bilder im Kopf! In welcher alten Fotokiste schwirren eigentlich die Aufnahmen von damals, oder auch gerne noch ältere Optiken herum? Wenn Ihr Euch das fragt, danach sucht und etwas findet, würden wir uns sehr freuen, wenn Ihr die Capri-Clique daran teilhaben lassen würdet!

Aus Anlass von 30 Jahren CCD möchten wir gern Bilder von einst zeigen. Solche, die klar erkennbar von damals sind. Eine alte Reklame im Hintergrund, die Karottenjeans in Kombination mit dem Benetton-Pullover in Grelloptik am Körper, die außen angebrachten Plastikverkleidungen in Jalousienoptik für die hinteren Seiten- und die Heckscheibe – wenn Ihr so etwas auf Fotopapier habt, wäre es ein Volltreffer. Oder ähnliches, Hauptsache erkennbar um die 30 Jahre alt.

Teilt Eure Bilder mit der Capri-Clique!

Als sichtbare Beispiele haben unsere beiden Vorstands-Beisitzer mal gekramt und zwei hübsche Zeitdokumente gefunden. Bernd Steeg ist hier anno 1986 mit seiner späteren und heutigen Ehefrau Christel zu sehen. „Mit langen Haaren noch und natürlich in Schrauberklamotten“, wie Bernd schmunzelnd anmerkt. Günter Schiffer lichtete neun Jahre zuvor, im Dezember 1977, seine damalige Freundin und heutige Gattin Ela mit Capri ab. „Mein erstes Auto, ein 1500-er XLR. Wir waren zu einem verlängerten Wochenende in Basel“, erinnert sich Günter.

[Text: Marc Keiterling - Fotos: Bernd Steeg & Günter Schiffer]


Der gelungene Geburtstag

Text & Fotos: Jakob Freiburg

„Im April diesen Jahres wandte ich mich mit einem, aus meiner Sicht, wichtigen Anliegen an den Capri Club Deutschland. Mein Vater, der wie ich Jakob Freiburg heißt, wurde in diesem Jahr 70 Jahre alt und ein besonders wichtiges Fahrzeug in seinem Leben war sein Capri.

Im Jahr 1972 kaufte mein Vater dieses Auto, einen 1500er. Zum damaligen Zeitpunkt war das für ihn ein enormer finanzieller Schritt, da er gerade erst seine Lehre als Heizungsinstallateur abgeschlossen hatte. Aus damaliger Sicht mag der Kauf unvernünftig gewesen sein, heute aber kann man sagen, dass sich mein Vater damit einen Wunschtraum erfüllte. Nebenher muss betont werden, dass das Auto eine Liebe auslöste die seit 44 Jahren, in Form der Ehe mit meiner Mutter Cäcilia, Bestand hat. Bis 1979 war das Fahrzeug im Besitz unserer Familie. Als ich dann aber das Licht der Welt erblickte musste mein Vater einsehen, dass mit zwei Kindern ein solches Fahrzeug nicht länger familientauglich war.

So entschlossen sich meine Eltern schweren Herzens zum Verkauf, um stattdessen einen größeren Wagen zu erwerben. Während meine ältere Schwester also noch in das Vergnügen kam, den Capri schätzen zu dürfen, war mir dies nicht mehr vergönnt. Dennoch erzählte mein Vater mir immer wieder von seinem Capri, mit dem er so viele tolle Erlebnisse hatte.

In der Vorbereitung zum Geburtstag meines Vaters überlegte ich nun, was ich ihm schenken könnte. Dazu muss man wissen, dass er sich nicht viel aus Geschenken macht und sich selten etwas wünscht. Es ist also sehr schwierig, ihm so eine Freude zu machen. Da fielen mir die Geschichten über den Capri wieder ein und ich machte mich auf die Suche nach einem passenden Fahrzeug. Leider war dies nicht so einfach, da ein solches Modell im Oldtimerverleih nicht vorhanden ist.

Jakob Freiburg wurde mit dem Capri überrascht. Ehefrau Cäcilia war ebenfalls begeistert.

Jakob Freiburg wurde mit dem Capri überrascht. Ehefrau Cäcilia war ebenfalls begeistert.

Text: Marc Keiterling
Fotos: Fotos: Früh Kölsch & Ford Foto-Club Köln

50 Jahre – so lange ist es her, dass die erste Flasche Früh Kölsch an den Mann gebracht wurde. Die Brauerei gibt es selbstverständlich schon viel länger. Seit mehr als 111 Jahren ist der „Cölner Hofbräu P. Josef Früh“ tätig.

Doch erst 1969 wurde das Getränk auch in der Flasche angeboten. Rückblickend kann die Brauerei guten Gewissens behaupten: “Aus der Flasche ist was geworden.” Dementsprechend feiert die Brauerei dieses Jubiläum. Nämlich mit einer Kronkorken-Aktion, bei der es echte Oldtimer, viele Retro-Schätze oder auch eine Jahresration Früh als Haustrunk zu gewinnen gibt.

Drei Oldtimer sind es, die unter allen Teilnehmern, die die Codes ihrer Gewinn-Kronkorken oder ihrer Sammeltaler online oder per Post einsenden, beziehungsweise einlösen, verlost werden. Neben einem Capri 1500 XL sind dies ein Volvo 144 S und ein BMW 2500.

Der Capri Club Deutschland war in dieses Vorhaben bereits zur Jahreswende involviert. Anfang 2019 lief die Anfrage der von der Brauerei beauftragten Agentur bei uns auf. Gesucht war ein roter I-er in einem richtig guten Zustand. Da konnten wir leider nicht helfen. Zwar gibt es mehrere bekannte Besitzer solcher Fahrzeuge, kein „Verkaufswilliger“ war uns jedoch bekannt. Auch die Agentur konnte keinen Capri in dieser Farbe – Volvo und BMW sind rot – auftreiben.

Bei der Werksveranstaltung zum 50. des Capri zog der „Kölsch-Capri“ viele Blicke auf sich.

Bei der Werksveranstaltung zum 50. des Capri zog der „Kölsch-Capri“ viele Blicke auf sich.

Text: Marc Keiterling
Fotos: Ford Werke Aktiengesellschaft & Marc Keiterling

Projekt Titelgewinn beginnt am 1. Juli

2017 gewann der Capri Club Deutschland in der Kategorie "Bester Ford Club" den Ford FanAward, dem Online-Wettbewerb der Ford Werke Deutschland. 2019 werden erneut die Titel in den Kategorien "Bester Ford Club", "Bester Ford Channel", die interessanteste "Ford Individualisierung" und der spannendste "Ford Roadtrip" vergeben. Wir wollen wieder mitmischen, das Projekt Titelgewinn beginnt am 1. Juli. Angesprochen sind Ford-Clubs, Ford-Communities oder andere Ford-Fans. Der Wettbewerb hat zwischen 2006 und 2017 bereits sechs Mal erfolgreich stattgefunden.

Ute Mundolf aus der Pressestelle der Ford-Werke in Köln hielt die Laudatio auf den CCD als besten Club und übergab die Urkunde an den 1. Vorsitzenden, Anton Feßler, und den 3. Vorsitzenden Frank Lehmann (rechts).

Ute Mundolf aus der Pressestelle der Ford-Werke in Köln hielt die Laudatio auf den CCD als besten Club und übergab die Urkunde an den 1. Vorsitzenden, Anton Feßler, und den 3. Vorsitzenden Frank Lehmann (rechts).

Text: Miriam Reuner
Fotos: Miriam & Mario Reuner
Online seit: 29. August 2018

Eine Überraschung etwas anderer Art erlebte Horst Manthey aus Mülheim an der Ruhr zu seinem 70. Geburtstag.

Nachdem er nichtsahnend nach einem gemeinsamen Brunch mit seiner Familie die zuvor aufgesuchte Gaststätte verließ, traute er seinen Augen nicht. Auf ihn warteten seine Liebsten zusammen mit CCD-Mitglied Oliver Stegmann und seinem bordeauxroten Capri I. Beginn einer Reise in die Vergangenheit, eine Sentimental Journey an der Ruhr.

Mantheys Tochter Miriam Reuner und Schwiegersohn Mario hatten diesen Rückblick in alte Zeiten auf die Beine gestellt. Viele Eckpunkte aus der Kindheit, Schulzeit und Jugendzeit bis hin zum Polizeipräsidium Mülheim, wo Horst Manthey seine Dienstzeit verbrachte, fuhr die kleine Gesellschaft im Autokorso neben musikalischer Begleitung an. Oliver Stegmann im Capri zusammen mit dem Geburtstagskind vorneweg.

Ein Höhepunkt sollte eine kleine Rast im Schloss Styrum sein. Dort wurden aus dem Picknickkorb heraus kleine Naschereien gereicht. Auch Lieder aus Horst Mantheys Jugendzeit durften dabei nicht fehlen, da kam der ein oder andere bei strahlendem Sonnenschein auf den Gedanken, bei Paul Ankas „Diana“ oder „Peggy Sue“ von Buddy Holly das Tanzbein zu schwingen. Gemeinsame alte Erinnerungen wurden ausgetauscht. Ein wundervoller Tag – es passte einfach alles zusammen.

„Wir danken dem Capri Club Deutschland und Organisator Frank Lehmann ganz herzlich für die reibungslose Unterstützung dieser tollen Geburtstagsüberraschung. Besonderer Dank gilt aber Dir, lieber Oliver, für Deine Mithilfe schon zu Beginn der Planung und nicht zuletzt für die Gelassenheit Deines treuen Gefährts auf den Unwegsamkeiten der Straßen Mülheims“, ist Miriam Reuner auch Wochen nach diesem Tag noch immer ganz begeistert. Dieser Tag werde der gesamten Familie immer mit Freude in Erinnerung bleiben: „Und wer weiß - vielleicht wird der Capri Club Deutschland bald um einen Enthusiasten wachsen.“

Mit einer Capri-Fahrt hatte Horst Manthey an seinem 70. Geburtstag nicht gerechnet.

Mit einer Capri-Fahrt hatte Horst Manthey an seinem 70. Geburtstag nicht gerechnet.

Der bildschöne und hochglanzpolierte Ier OIiver Stegmanns steht dem pensionierten Polizisten richtig gut.

Der bildschöne und hochglanzpolierte Ier OIiver Stegmanns steht dem pensionierten Polizisten richtig gut.

Der Capri vor dem Aquarius Wassermuseum im Mülheimer Stadtteil Styrum.

Der Capri vor dem Aquarius Wassermuseum im Mülheimer Stadtteil Styrum.