Text: Gregor Reininger
Fotos: Carsten Greb, Marc Keiterling, ATC
Online seit: 26. April 2018

Getränk und Auto: passt! Nach abgeschlossener Produktion für die AUTO BILD KLASSIK prosten die beteiligten Teams mit einer Capri Sonne in die an einer Drohne montierte Kamera. Die „acht heißesten Capri“ kamen im September 2017 auf dem Gelände des Aldenhoven Testing Centers (ATC) zu einer zweitägigen Produktion zusammen.

Getränk und Auto: passt! Nach abgeschlossener Produktion für die AUTO BILD KLASSIK prosten die beteiligten Teams mit einer Capri Sonne in die an einer Drohne montierte Kamera. Die „acht heißesten Capri“ kamen im September 2017 auf dem Gelände des Aldenhoven Testing Centers (ATC) zu einer zweitägigen Produktion zusammen.

Alles begann mit einem Anruf von Marc Keiterling. Es war irgendwann im Juni oder Juli 2017 als ich von der Arbeit nach Hause kam und meine Frau mir sagte, dass ein Marc vom Capri Club Deutschland angerufen habe und sich nochmal melden würde. Der Anruf ließ auch nicht lange auf sich warten.

Marc stellte sich kurz vor und erzählte mir, dass er neben seiner Tätigkeit im CCD für unsere Capri Aktuell auch im „richtigen“ Leben als Journalist arbeitet. Unter anderem für die AUTO BILD KLASSIK. Anlässlich des Produktionsstarts des Capri vor 50 Jahren im November 1968 plane die Zeitschrift für 2018 eine Story zu diesem Thema. Es solle um die schnellsten Capris gehen und da habe er an mich gedacht, da ich ja einen unverbreiterten 1970er RS 2600 und einen Perana besitze. Die Zeitung plane im September ein Foto-Wochenende auf dem Testing Center Aldenhoven in der Nähe von Aachen. Ich war sofort begeistert und wir plauderten noch ein wenig über die Autos. Der Perana war kurz vor der Fertigstellung, ich hatte gerade das Getriebe zerlegt, die Kardanwelle demontiert und die Kreuzgelenke ausgepresst um sie zu erneuern. Auch der Innenraum war noch zu komplettieren.

Text: Marc Keiterling
Fotos: Ford Werke Aktiengesellschaft
Online seit: 20. April 2018

Kinder, wie die Zeit vergeht! Der März des Jahres 1978 liegt bereits mehr als 40 Jahre zurück. Das kann der Autor gerade kaum fassen. Blick auf den Kalender, stimmt. Damit sind volle vier Jahrzehnte seit der offiziellen Präsentation des finalen Ford Capri vergangen.Kinder, wie die Zeit vergeht! Der März des Jahres 1978 liegt bereits mehr als 40 Jahre zurück. Das kann der Autor gerade kaum fassen. Blick auf den Kalender, stimmt. Damit sind volle vier Jahrzehnte seit der offiziellen Präsentation des finalen Ford Capri vergangen.

Sie haben es sich nicht leicht gemacht bei Ford. Sogar unverständlich umständlich war es und auch nicht schlüssig, was sich da tat. Was hat ein sportliches Coupé in einem Schloss zu suchen? Es ist nicht wirklich nachvollziehbar, was das Marketing seinerzeit dazu veranlasst hat, ein derartiges Fahrzeug in einem solchen Gemäuer zu zeigen.

Doch das Schloss Kronberg im Taunus ist auserwählt. Dummerweise verfügt es über kein Portal, welches ein Auto dieses Maßes hätte auf natürliche Weise – also mit den Rädern nach unten - passieren kann. Daher muss die Karosse zunächst umständlich und selbstverständlich ohne Bodenberührung auf die Fahrerseite gekippt werden, um in den Saal geschoben werden zu können.

Schwierige Geburt, nicht nur bei diesem Termin. Der Hersteller listet seine Neuvorstellung, die unter dem Projektnamen „Carla“ entwickelt worden war, als „Capri 78“ ins hauseigene Verzeichnis. Exakt wie beim I-er, dessen überarbeitetes Modell ab September 1972 als „Capri 73“ bezeichnet wurde, sieht Ford die Sache lediglich als Facelift an. Doch da machen sie die Rechnung ohne den Wirt, sprich ohne die Kundschaft. Während es beim Capri der ersten Generation bei differenzierenden Zusätzen wie eben „73er“ oder auch „1b“ blieb, setzt sich nun alsbald der Begriff „Capri III“ durch. Die deutlichen Überarbeitungen an Bug und Heck im Vergleich zum II-er sind dafür verantwortlich.

Das Innere des Schlosses Kronberg ist für den Capri III zu seiner Präsentation nur seitlich gelagert erreichbar.

Das Innere des Schlosses Kronberg ist für den Capri III zu seiner Präsentation nur seitlich gelagert erreichbar.

Zur Ausstattung des frühen S im Capri III gehören die „Fliegengitter-Kopfstützen“

Zur Ausstattung des frühen S im Capri III gehören die „Fliegengitter-Kopfstützen“. 

Die Stahlsportfelgen gab es bereits beim „Capri 73“.

Die Stahlsportfelgen gab es bereits beim „Capri 73“.

Vorn sorgt die über die Doppelscheinwerfer gezogenen Motorhaube in Kombination mit dem Lamellengrill, dem Frontspoiler und den bis zu den Radhäusern verlängerten Stoßstangenecken für den veränderten Auftritt. Die von vielen Betrachtern als klobig-unvorteilhaft-glotzend empfundenen Scheinwerferblöcke sind Vergangenheit. Die heruntergezogene Motorhaube, der veränderte Grill und der kleine Spoiler verringern den Auftrieb an der Vorderachse. Verbesserungen der Aerodynamik und eine Verringerung des Kraftstoffverbrauchs sind die Folge. Hinten reichen die Stoßstangen mittels der Plastikecken folglich nun ebenfalls bis zu den Radläufen. Die Rücklichter sind jetzt geriffelt ausgeführt und haben an Höhe zugelegt. Änderungen, die gefallen. Ein Beleg dafür ist die Tatsache, dass viele II-er alsbald auf die Optik des III-ers umgestrickt werden.

Hier kommen frühe Vertreter

Frühe Exemplare in originaler Optik sind 40 Jahre nach Produktionsanlauf sehr selten. Die Stahlsportfelgen - bereits am „Capri 73“ zu sehen - wurden nur ganz zu Beginn am „78-er“ montiert. Die optionalen Vinyldächer strich Ford alsbald aus dem Programm. Auch den „Fliegengitter-Kopfstützen“ war kein sehr langes Leben gegönnt. Farben wie das milde „Hochlandgrün“ oder das vergleichsweise krachende Gelb verschwanden bald. Wir hatten in der finalen 2017-er Ausgabe einen Aufruf gestartet, um einige frühe Vertreter des Capri III präsentieren zu können. Hier im Blatt und auch gern bei den CCD-Auftritten im Rahmen der Rheinbach Classics vom 20. bis zum 22. Juli und auf der Retro Classics Cologne vom 15. bis zum 18. November in der Koelnmesse.

Auf den folgenden Links gibt es einige Fahrzeuge in frühen Optiken, mit den entsprechenden Geschichten dazu.


Text: CCW, CCP, CCS
Fotos: CCP, CCS
Online seit: 19. April 2018

Die Jungs des Capri Club Schwaben bitten in den Naturpark Nordschwarzwald.

Die Jungs des Capri Club Schwaben bitten in den Naturpark Nordschwarzwald.

Vor 30 Jahren rauchten im Ruhrgebiet noch viele Schlote. Es förderten noch zahlreiche Zechen das „schwarze Gold“. Stahl- und Hüttenwerke von Dortmund bis Duisburg. Auch ein aktives Bergwerk Westerholt gab es zu diesem Zeitpunkt noch. Unweit des Zechentores trafen sich auf einem Parkplatz am 11. Juni 1988 zehn Capri-Besitzer und gründeten sich einen Verein. Fast auf den Tag genau, vom 8. bis zum 10. Juni 2018, feiert der Capri Club Westerholt nun seinen 30. Geburtstag.

Kaum noch ein Schlot, die letzten Kumpel werden in diesem Jahr nach Hause geschickt, viele der herrlichen ollen Kneipen von damals sind dicht. Was hat Bestand im Pott? Der Capri. Und der CCW. Der Club richtet sein Treffen auf dem Campingplatz Kanalufer, Ondrup 16, in Lüdinghausen/Seppenrade aus. Das liegt am nördlichen Rand des einstigen Kohlereviers.

Anmeldungen und alle weiteren Infos gibt es auf der Homepage des Clubs unter www.ccwesterholt.de.

Ebenfalls sein 30-jähriges Bestehen feiert in diesem Jahr der Capri Club Pforzheim. Aus diesem Anlass findet am Nordrand des Schwarzwalds in Birkenfeld, südwestlich von Pforzheim gelegen, das zweite Capri-Treffen des CCP vom 20. bis zum 22. Juli 2018 statt. Ort des Geschehens ist wie 2016 die Sportanlage des TV Gräfenhausen, Arnbacher Straße.

Camping am Capri ist möglich, Platz für Wohnmobile und Wohnwagen gibt es auch. Wer nicht zu den Freunden des Campings gehört, kann auf eine Liste naheliegender Hotels und Pensionen zurückgreifen. Es ist auch möglich, einen Verkaufsstand aufzubauen.

Anmeldungen gehen per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Anmeldeschluss ist am 2. Mai.

Noch drei Jahre mehr als die beiden genannten Clubs hat der Capri Club Schwaben „auf dem Tacho“. 33 wird der CCS und hat sich nach langen 28 Jahren entschlossen, im „Schnapszahljahr“ mal wieder ein Treffen durchzuführen. Es ist das insgesamt dritte in der Geschichte der Schwaben und findet vom 29. Juni bis zu 1. Juli im Naturpark Nordschwarzwald im Landkreis Calw statt. Also bei den Pforzheimer Kollegen um die Ecke.

Camping am Capri ist ebenso selbstverständlich wie eine Capri-Bar. Das Rahmenprogramm mit musikalischer Unterhaltung, Spaß für die Kinder und eine unabhängige Capri-Bewertung mit regionalen Preisen steht. Ein Freibad in unmittelbarer Nähe bietet Abkühlung, heiß wird es bei einer Feuershow.

Anmeldungen gehen per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Hier können auch weitere Informationen abgerufen werden.

Diesmal wird das Wetter in jedem Fall besser - das verspricht der Capri Club Pforzheim.

Diesmal wird das Wetter in jedem Fall besser - das verspricht der Capri Club Pforzheim.


Text: Marc KeiterlingOnline seit: 23. Januar 2018

In der Szene ist diese Veranstaltung seit vielen Jahren eine absolute Institution. Der Capri-Teilemarkt der Capri Freunde Dülmen '89 ist weit mehr als nur ein Marktplatz zur Versorgung des Autos. Die traditionell am ersten Samstag im Mai ausgerichtete Veranstaltung war auch stets für Viele der Startschuss in eine neue Fahrsaison. Erste Ausfahrt nach dem Winter, erster Treff eines Jahres mit Gleichgesinnten, aktuelle Benzingespräche.

Daher war es eine traurige Nachricht, als die Dülmener Ende Dezember 2017 aus gesundheitlichen Gründen sowohl den Teilemarkt als auch das Treffen dieses Jahres absagten. Doch Kameradschaft ist, wenn der Kamerad was schafft. Schnell nahmen verschiedene Capri-Freunde Kontakt zum Dülmener Urgestein Hubert Südfeld auf und boten ihre Hilfe an. Hilfe wohlgemerkt, nicht etwa eine „Übernahme“ oder ähnliches. In Dülmen war man über diese Nachfragen sehr erfreut. Besonders als sich die geografischen Nachbarn vom Capri Club Westerholt meldeten. Beide Vereine pflegten schon immer die Nähe, nicht zuletzt weil die Orte der Treffen beider Clubs gerade „um die Ecke liegen“.

Schnell wurden alle notwendigen organisatorischen Fragen in Reihen der Westerholter geklärt und so konnte Dirk Zentara, 1. Vorsitzender des CCW, Mitte Januar verkünden, dass die Mannschaft aus dem Ruhrgebiet für die Münsterländer in die Bresche springt und den Teilemarkt – zur Freude der Szene – in Vertretung der Dülmener ausrichten wird.

Der Termin bleibt dabei unangetastet: Am Samstag, 5. Mai, findet der Teilemarkt in der Zeit zwischen 10 und 16 Uhr statt. Ort der Veranstaltung ist die sogenannte „Schrauberbude“ des Capri Club Westerholt in Gelsenkirchen. Diese befindet sich im Stadtteil Bismarck, die exakte Adresse lautet: Ahlmannshof 50A. Auch der CCD wird zu diesem Termin mit seinem Ersatzteilsortiment vor Ort sein. Alles in allem ein gelungenes Beispiel, dass das Motto „Gemeinsam sind wir stark“ in der Capri-Fraktion gelebt wird.

Anmeldungen für Teileanbieter sind per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! möglich. Hier können auch weitergehende Informationen abgefragt werden.


1978 - 2018: 40 Jahre Capri der letzten GenerationOnline seit: 22. Dezember 2017

Offiziell heißt der Typ „Capri 78“ und ist ein modifizierter II-er. Doch die gesamte Fangemeinde und auch alle sonstigen oldtimer-interessierten Menschen nennen dieses Auto „Capri III“. Vor 40 Jahren lief die Produktion der letzten Generation an.

Vorgestellt wurde das modellgepflegte Coupé im Februar 1978. Das Schloss Kronberg im Taunus bildete die Kulisse. Blöderweise passte das Auto durch keine Tür, jedenfalls nicht auf den Rädern rollend. So wurde die Neuvorstellung hochkant ins Gebäude geschafft.

1978 - 2018: 40 Jahre Capri der letzten Generation

Frühe Exemplare in originaler Optik sind heute sehr selten. Die Stahlsportfelgen - bereits am „Capri 73“ zu sehen - wurden nur ganz zu Beginn am „78-er“ montiert. Die optionalen Vinyldächer strich Ford alsbald aus dem Programm. Auch den „Fliegengitter-Kopfstützen“ war kein sehr langes Leben gegönnt. Farben wie das milde „Hochlandgrün“ oder das vergleichsweise krachende Gelb verschwanden bald.

Wir möchten im nächsten Jahr bei den verschiedenen CCD-Auftritten auf Messen, Treffen oder Ausstellungen gern frühe III-er ins Rampenlicht stellen. Dabei ist es unerheblich, ob der Wagen aus dem Produktionsjahr 1978 oder auch 1981 stammt. Wichtig wäre, dass er möglichst ohne Modifikationen oder Umbauten dasteht und die Optik eines frühen Exemplars besitzt.

Du hast ein solches Auto und hättest außerdem Lust, dieses Exemplar den zahlreichen Besuchern in Friedrichshafen, Hattersheim, Rheinbach oder Köln zu präsentieren? Dann freuen wir uns über eine Mail mit einem aktuellen Bild und kompletten Kontaktdaten an diese Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

1978 - 2018: 40 Jahre Capri der letzten Generation