Oldtimer kaufen oder verkaufen – das muss gut überlegt sein. Denn ein übereiltes Geschäft birgt auch Risiken.
Sie haben Ihr Traumauto vor Augen und das Angebot ist zu verlockend? Gerade bei besonders günstigen Angeboten sollte man vorsichtig sein. So gut sich das Internet zur komfortablen, weltweiten Suche eignen mag: Schnelle Schnäppchen in den Internetbörsen und -auktionen bleiben eher die Ausnahme. Für einen erfolgreichen Kauf oder Verkauf Ihres Oldtimers sollten Sie überlegt handeln. Unsere sieben Tipps helfen Ihnen dabei.

  1. Kauf nur mit Vorbesichtigung und Gutachter
  2. Beurteilung durch Zustandsnoten
  3. Mit Experten Note und Wert ermitteln
  4. FIVA Identity Card bestätigt Authentizität
  5. Fälschungen erkennen
  6. Oldtimer kostenlos inserieren oder versteigern
  7. Kaufvertrag als Beweissicherung

Auto- oder Motorradkauf per Handschlag? Lieber nicht! Zwecks Beweissicherung sollte man den Vertrag unbedingt schriftlich fixieren. ADAC Juristen haben einen speziellen Kaufvertrag für Oldtimer-Fahrzeuge entworfen, der die speziellen Belange beim Kauf/Verkauf eines Klassikers berücksichtigt. Der vom Verkäufer zugesagte Erhaltungszustand sollte in das Formular mit aufgenommen werden, denn dann wird er Vertragsbestandteil. Dies kann unter dem Punkt Sondervereinbarungen geschehen (z.B. Fahrzeug entspricht der Zustandskategorie 2-3).

Sofern ein detaillierter Zustandsbericht existiert wie z.B. ein Protokoll einer ADAC Gebrauchtwagenuntersuchung oder ein Gutachten eines Sachverständigen, sollte ein entsprechender Hinweis in den Vertrag mit aufgenommen werden. Zu durchgeführten Restaurierungen empfiehlt es sich, auf die schriftliche Angabe der Arbeitsschritte zu bestehen, vorzugsweise in Verbindung mit einer ausführlichen Foto-Dokumentation.

[Quelle & Text: Pressemitteilung ADAC vom 7. Februar 2020]