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Capri I 2000 GT L
Capri MK I 2000 GT L

Capri I GT XL 1700
Capri MK I 1700 GT XL

Capri I GXL
Capri MK I 3000 GXL

Der erste Capri (intern Capri ’69) wurde im Januar 1969 auf dem Brüsseler Autosalon offiziell präsentiert, der Verkauf begann im Februar. Mit dem Capri wollte Ford den Erfolg, den das Unternehmen mit dem Ford Mustang in den USA erzielt hatte, in Europa wiederholen und eine Art europäisches „Pony Car“ anbieten. Das Fahrwerk wurde vom englischen Ford Cortina übernommen, die Motoren zum Teil vom deutschen Ford Taunus. Hergestellt wurde er in den britischen Werken Dagenham und Halewood, im belgischen Genk und in den deutschen Ford-Fabriken Saarlouis und Köln. Der Entwicklungsname des Capri lautete Colt; da der Name aber rechtlich von Mitsubishi geschützt war, konnte Ford ihn für sein Serienmodell nicht verwenden.

Ford wollte mit dem Capri ein möglichst breites Spektrum abdecken, daher wurde er mit einer Vielzahl von Motorisierungen angeboten. Ford Deutschland und Ford England setzten in den ersten Jahren jeweils verschiedene Motoren ein; während in England die 1,3- und 1,6-Liter-Reihenvierzylinder der Kent-Familie verwendet wurden, griff Ford Deutschland auf eigene V-Motoren mit 1300, 1500 und 1700 cm³ zurück; die Spitzenmotorisierung war anfangs ein Zweiliter-V6.

Bis Ende 1969 kamen noch stärkere Motoren hinzu: in Deutschland der 108 PS starke 2300 GT mit 2,3-Liter-Doppelvergaser-V6, der 125 PS starke 2600 GT mit 2,6-Liter-Doppelvergaser-V6 und in Großbritannien der Ford Essex-Dreiliter-V6 mit 138 PS.

Sondermodelle

  • Im Dezember 1970 erschien im Capri RS 2600 eine neue 2,6-Liter-Version des Kölner V6 mit Kugelfischer-Einspritzung und 150 PS. Dieses Modell hatte Doppelscheinwerfer, Blinker vorn in der Schürze, bis Sommer 1972 aber keine Stoßstangen. Er verfügte über zusätzliche Lufteinlässe vorn, ein Fahrwerk mit Bilstein-Gasdruckstoßdämpfern, verkürzten Schraubenfedern und Federbeine vorne und Einblattfedern mit Distanzstücken hinten, wodurch die Karosserie um ca. 50 mm abgesenkt wurde, das eine hervorragende Straßenlage mit sich brachte. Der Motor des RS basierte auf dem 125 PS starken V6, hatte jedoch eine Langhubkurbelwelle mit 69 mm statt 66 mm Hub, wodurch der Hubraum auf über 2600 cm³ angehoben wurde. Zusätzlich erhielt er eine „schärfere“ Nockenwelle, eine stärkere Ölpumpe, HD-Ventilfedern, eine Ansaugbrücke mit mechanischer Kugelfischer-Einspritzanlage sowie eine leistungsstärkere Auspuffanlage mit Fächerkrümmer und zwei getrennten, ovalen Endrohren. Der Innenraum war mit Sportsitzen (zunächst ohne Kopfstützen) und einer einteiligen Rückbank bestückt. Die Lenkung mit Lenkeinschlagbegrenzer wurde über ein tiefgeschüsseltes Lederlenkrad bedient. Dieses Modell diente als Basis für diverse Rennsportmodelle.
  • Für den zivilen Einsatz im Capri 2600 GT wurde der leicht hubraumverkleinerte 2,6-Liter-Motor des Capri RS 2600 mit einem Solex-Doppelvergaser ausgestattet.
  • Der Ford Capri Perana kam 1969 zunächst in einer V6-Version heraus. Die Höchstgeschwindigkeit lag bei 186 km/h. Bereits im Folgejahr wurde der V6 durch V8-Maschinen des Types Ford Windsor aus dem Ford Mustang ersetzt. Technisch gesehen war der Capri Perana allerdings eine Mischung aus dem australischen Ford XW Falcon und dem amerikanischen Ford Mustang. Lieferbar war das Modell nur mit einem Ford-C4-Automatikgetriebe. Die Höchstgeschwindigkeit lag bei 228,4 km/h. Für die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h benötigte der Capri Perana 6,7 Sekunden. Die Produktion des Capri Perana übernahm Ford of South Africa selber. 1972 endete die Produktion allerdings wieder.

Modellpflege

Ab September 1972 wurde das Fahrzeug als Capri ’73 in überarbeiteter Form mit Rechteck- oder Doppelscheinwerfern, Blinkern in den Stoßstangen und vergrößerten Heckleuchten, geänderten Sitzen und einem komfortabler ausgelegten Fahrwerk angeboten. Die V4-Motoren wurden durch 1,3- und 1,6-Liter-Reihenvierzylinder aus dem Taunus ersetzt und auch der britische 3,0 V6 war für die deutschen Capri-Modelle lieferbar.

1973 war mit 233.000 verkauften Exemplaren das erfolgreichste Jahr für die Baureihe. Im August 1973 lief der einmillionste Capri vom Band.

Der Capri 2600 RS wurde bei dieser Version auch wieder aufgelegt. Erkennbar war er an den geteilten Stoßstangen.

Bis Ende 1973 entstanden von der ersten Baureihe (einschließlich des Capri ’73) in Deutschland etwa 784.000 Stück. Davon wurden im Inland 244.000 Exemplare verkauft.

(Quelle: Wikipedia)

Technische Daten

CapriPSkm/hMotortypVerdichtungBesonderheiten
1300 50 133 V4-Verg 8,2 : 1 Einstiegsmodell
1500 60 145 V4-Verg 8,0–9,0 : 1 -
1700 GT 75 155 V4-Verg 9,0 : 1 schwarze Haube
2000 85 162 V6-Verg 8,0–9,0 : 1 niedrige Vericht.
2000 90 168 V6-Verg 8,0–9,0 : 1 meistverk. V 6 der Welt
2300 108 178 V6-Verg 9,0 : 1 -
2300 GT 125 190 V6-Verg 9,0 : 1 276° Nocke u. a. Vergaser
2600 GT 125 190 V6-Verg 9,0 : 1 -
RS 2600 150 200 V6-Einspr. 10,0 : 1 mech. Kugefischer Einspr.
3000 GXL 140 198 V6-Verg. 8,9 : 1 GB Essex V6
1300 54 141 R4-Verg. 8,0 : 1 ab 6/72
1600 (GT) 72(88) 158(178) R4-Verg 9,0 : 1 ab 6/72
2000 US 100 180 R4-Verg. - Export Version mit Abgasrückf.
2600 US 140 195 V6-Einspr. - -

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