83 Fahrzeuge fanden am Ende ihren Platz

Text: Emre Eraslan
Fotos: CC Pforzheim
Online seit: 12. August 2018

Bei bestem Wetter und unter großem Zuspruch erlebte der Capri Club Pforzheim sein Treffen zum 30-jährigen Bestehen. 74 Anmeldungen konnten die Pforzheimer zunächst nur annehmen. Dank der Hilfe der Gäste konnten die Capris etwas zusammengerückt werden, so dass am Ende 83 Fahrzeuge Platz fanden. Auch auf dem Besucherparkplatz waren noch mehrere Kölner Coupés zu finden. Besucher kamen aus ganz Deutschland, aus Luxemburg, der Schweiz und Tschechien.

Eine Überraschung erlebte Vereinsgründer Wolfgang Heger bei einer besonderen Ehrung.

Emi Eraslan (links) | Wolfgang Heger (mitte) | Martin Schäfer (rechts)

Emi Eraslan (links) | Wolfgang Heger (mitte) | Martin Schäfer (rechts)

83 Fahrzeuge fanden am Ende ihren Platz

83 Fahrzeuge fanden am Ende ihren Platz

Fotoarchiv Treffen CC Pforzheim 2018


Text: Michaela & Stefan Bäumer
Fotos: Michaela Bäumer, Frank Lehmann & Marc Keiterling
Online seit: 07. August 2018

Die Rheinbach Classics waren mal wieder ein voller Erfolg. Trotz diverser Unkenrufe, die Veranstaltung in den nächsten Jahren auslaufen zu lassen, gab es wieder viel zu sehen rund um die alten Pferdestärken. Und es war mal wieder – warm!

Angesichts der hochsommerlichen Temperaturen waren wir über unser angestammtes Plätzchen sehr froh. Schattenspendende Bäume, dazu das Plätschern eines Brünnchens: Die Fläche vor der Rheinbacher Sparkasse ist wirklich optimal.

Für die meisten der anreisenden CCD-Mitglieder begann die Veranstaltung bereits am Freitag. Für einige war es eine weite Fahrt, etwa für Heidi und Michael Wichmann mit dem hochlandgrünen IIIer aus der Nähe von Berlin oder für Katja und Alexander Parczyk aus dem Erzgebirge mit dem schwarzgoldenen IIIer aus dem Baujahr 1978. Dieses Auto war der älteste Vertreter dieser Baureihe im Rahmen unser Präsentation zum Produktionsstart vor 40 Jahren.

Frühe IIIer standen in diesem Jahr in Rheinbach in der ersten Reihe.

Frühe IIIer standen in diesem Jahr in Rheinbach in der ersten Reihe.

Text: Dennis Berndt
Fotos: Jürgen Schemel
Online seit: 25. Juli 2018

Wir haben uns schon relativ früh in diesem Jahr entschlossen wieder zum Mitgliedertreffen des CCD am Nürburgring zu fahren. Auch unseren Kindern hat es im letzten Jahr super gefallen. 2016 waren wir erstmals nach langer Pause wieder in die Eifel gereist.

Kurz vor der Abfahrt - ja, man hätte auch im Winterhalbjahr etwas erledigen können - galt es, letzte Feinheiten am Capri abzuarbeiten. Der Lack auf der Motorhaube war leider in die Jahre gekommen und zeigte Verschleiss. Also noch eben beim Lackierer nachgefragt, ob es möglich wäre, in einer Woche eine Zweifarbenlackierung auf die Haube zu werfen. Es hat geklappt, wurde aber ziemlich eng. Erst am Freitag der Abfahrt um 14 Uhr konnte ich ihn abholen.

Also direkt nach der Arbeit zum Lackierer. Capri geholt, dann nach Hause gedüst, die Flüssigkeiten überprüft. Zelt, Stühle, Tisch, Rucksäcke, Schlafsäcke, Campingkocher, Isomatten, Kopfkissen versucht im Kofferraum unterzubringen. Mist, passt nicht! Alles nochmal raus. Gut, bleibt die Hutablage eben da. So passte es dann doch so eben. Frau und Kinder eingepackt und los ging die zweistündige Fahrt am Freitagnachmittag mitten im Berufsverkehr.

Der Standort des CCD-Clubzelts am Nürburgring in diesem Jahr. Direkt vor dem Zelt und einmal schräg versetzt (hinten links) standen die Capris. Die Frequenz an Besuchern war deutlich höher als in den Vorjahren.

Der Standort des CCD-Clubzelts am Nürburgring in diesem Jahr. Direkt vor dem Zelt und einmal schräg versetzt (hinten links) standen die Capris. Die Frequenz an Besuchern war deutlich höher als in den Vorjahren.

Freitag, Stauzeit. Zu unserem Erstaunen ging es dann aber für den Berufsverkehr, gerade im Großraum Köln/ Bonn, relativ zügig voran. Netterweise hatte man uns aber ein wenig Rollsplitt auf die Autobahn gestreut. Aaahhh, die neue Lackierung! Also Abstand zum Vordermann. Gegen 18 Uhr kamen wir dann am Nürburgring an. Nach einer kleinen Ehrenrunde nahmen wir unsere Eintrittskarten in Empfang und fuhren kurz runter nach Adenau um ein wenig für den Grill zu holen. So eine Fahrt macht schon hungrig. Und durstig...

Zurück am Ring angekommen, bauten wir unser Zelt in „Rekordzeit“ auf. Doof, wenn man das Zelt nur einmal im Jahr in der Hand hat. Auf jeden Fall war der Durst jetzt groß und wir machten uns auf den Weg zum Clubzelt. Ein paar alte Bekannte wieder getroffen und gleich wieder erkannt. Nach einer festen Mahlzeit und Gerstenkaltschalen für meine Frau und mich, die Kinder bekamen Limonade, fielen wir dann mit der nötigen Bettschwere in den Schlafsack.

Alles gepflegt zum Geburtstag des CCW: Rasen und Autos strahlen mit der Sonne um die Wette.

Reger Betrieb - da braucht es gute Servicekräfte. Jana und Leonie Berndt gehören auf jeden Fall zu diesen.

Text: Ralf Heil
Fotos: Oliver Schmid
Online seit: 20. Juli 2018

Das Jahr 1968 war eines des Um- und Aufbruchs - nicht nur politisch und gesellschaftlich. Auch für die deutsche Automobilwirtschaft war es ein Jahr, in dem Weichen gestellt wurden. Die Einführung neuer Fahrzeugtypen entschied über Wohl und Wehe mancher Hersteller, ja gar über deren Fortbestand.

Dies nahm der Hessische Rundfunk im Frühsommer zum Anlass einer siebenteiligen Serie. NS Ro80, Mercedes 200 Baureihe W114/115 „/8“, Audi 100, BMW 2500 Baureihe E3, VW 411, Opel GT und Ford Capri wurden in der Hessenschau unter dem Titel „68er Drive“ von Autor Oliver Schmid vorgestellt.

Schmid meldete sich im Januar 2018 bei Frank Lehmann als Ansprechpartner Öffentlichkeitsarbeit des CCD. In Nordhessen, idealerweise in der Nähe des HR-Studios Kassel, sei ein Capri gesucht. In jedem Fall ein Ier, super wäre ein frühes Modell mit dem Aussehen des Ur-Capri. Frank stellte die Verbindung zum Capri Club Rhön und zu mir her.

Fürs „Babbeln“ der richtige Mann

Wir haben im Club solche Fahrzeuge zu bieten, so habe ich gleich die entsprechenden Clubkollegen gefragt. Sie haben jedoch alle abgelehnt und meinten, ich solle das machen. Eine Begründung war, dass ich doch in Sachen „Babbeln“ der richtige Mann sei. Ich habe dann einige Tage überlegt ob ich meinen Capri zu Verfügung stellen sollte und habe mich schließlich dafür entschieden. Obwohl mein 73er strenggenommen nicht dem Wunsch des Senders entspricht. Der HR wollte schließlich einen Capri in der 68er Optik, was der Facelift ja bekanntlich nicht bietet.

Alles gepflegt zum Geburtstag des CCW: Rasen und Autos strahlen mit der Sonne um die Wette.

Alles gepflegt zum Geburtstag des CCW: Rasen und Autos strahlen mit der Sonne um die Wette.

Alles gepflegt zum Geburtstag des CCW: Rasen und Autos strahlen mit der Sonne um die Wette.

Einen interessanten Drehtag erlebte Ralf Heil (unten am Auto) mit dem Fernsehteam des Hessischen Rundfunks.

Ich habe also Oliver Schmid telefonisch kontaktiert und mir noch einige Fragen vorab beantworten lassen. Es wurde ein Termin für die Fernsehdreh festgelegt und das hieß für mich zunächst einmal: Arbeit.Der Capri brauchte eine Grundreinigung, sprich Motor, Innenraum und Karosse aufpolieren. Dabei sind mir einige Dinge aufgefallen die ich schon lange ändern wollte. Insbesondere die Frontscheibe erneuern, Sitze neu aufpolstern und Federn ersetzen. Da ich auch einen alten Knaus Monsun Wohnwagen besitze, wollten sie diesen auch gern sehen.

Dann war nun der Tag gekommen und es wurden die ersten Fotos geschossen, Interviews gedreht und Luftaufnahmen mit einer Drohne gemacht. Dies dauerte von 10 bis 18 Uhr. Da das Kamerateam Strom brauchte mussten sie in die Garage in der meine „Ruine“, ein IIIer, steht, den ich demnächst restaurieren werde. Sie wollten das Ding unbedingt mit in die Aufnahmen bringen. Ich durfte nichts an ihm verändern, insbesondere den drei Jahre alten Staub.

Zugegeben: Ich war ziemlich nervös. Aber es sind wirklich einige tolle Aufnahmen und eine schöne schöne Reportage entstanden. Den Beitrag könnt Ihr hier    anschauen. Eine Erfahrung, die nicht missen möchte, mit einem sehr netten Fernsehteam. Ich kann jedem, der eine solche Möglichkeit bekommt, an einem Termin dieser Art mitzuwirken.


Der Capri Club Westerholt im Jahr seines 30-jährigen Bestehens.

Der Capri Club Westerholt im Jahr seines 30-jährigen Bestehens.

Text: Robin Stier
Fotos: Braczko & Archiv Capri Club Westerholt
Online seit: 19. Juli 2018

Der deutsche Steinkohlenbergbau wird im Dezember dieses Jahres zu Grabe getragen. Er hat das Ruhrgebiet begründet, die Kumpel grüßen sich mit „Glück auf“. Mitten drin im Pott, in der Nachbarschaft des Bergwerks Westerholt, wurde 1988 der Capri Club gleichen Names gegründet. Das 30-Jährige feierte der CCW nun mit einem großen Treffen. Für die Zechen ist „Schicht im Schacht“, für die Westerholter heißt es: „Glück auf - wir machen weiter!“

Am 5. Mai fand der diesjährige Teilemarkt statt. Normalerweise richten die Capri Freunde Dülmen die Veranstaltung aus, leider konnten sie den Markt dieses Jahr nicht auf die Beine stellen. Der Capri Club Westerholt sprang kurzerhand für den Nachbarverein ein, um die Tradition des Teilemarkts zu erhalten. Ort der Veranstaltung war die Clubhalle des CCW, die extra für diesen Anlass um- und aufgeräumt wurde.

Es waren damals zwei Capri-Begeisterte aus Westerholt die beschlossen, nachdem sie seit 1986 zu zweit die ersten Treffen besuchten, einen typenspezifischen eigenen Club zu gründen. Genauso wie es vor ihnen schon circa 100 Clubs in Deutschland und viele andere in Europa vorgemacht hatten.

Treffpunkt: Discounter-Parkplatz

Die ersten möglichen Mitglieder wurden von Dirk Zentara und Lothar Drewes durch eine Flugblattaktion auf die mögliche Gründung eines Capri Clubs aufmerksam gemacht. Am 11. Juni 1988 trafen sich zehn Capri-Fahrer auf dem Parkplatz eines Discounters und beschlossen die Gründung eines Clubs.

In der ersten Sitzung in einer Gaststätte wurde der Name des Clubs aus der Taufe gehoben und der Grundstein für den Erwerb der Mitgliedschaft im CCW gelegt. Mittels Mundpropaganda konnten weitere Mitglieder gewonnen werden. Die Mitgliederzahl pendelte ständig, so sammelte man Erfahrungen, machte Fehler und das Schrauben am Kölner Kult-Coupe wurde gelernt.

Ein frühes Flugblatt.

Ein frühes Flugblatt.

Der idyllisch gelegene Platz des Treffens des CC Schwaben aus der Vogelperspektive.

Der idyllisch gelegene Platz des Treffens des CC Schwaben aus der Vogelperspektive.

Text: Thomas Hennrich
Fotos: Capri Club Schwaben & Schäferhundverein
Online seit: 20. Juli 2018

Ein „Treffen wie früher“ richtete der Capri Club Schwaben in diesem Jahr aus.

Wir waren Freitag morgens schon früh auf dem Platz um die letzten Vorbereitungen abzuschließen. Nervosität lag in der Luft angesichts der Tatsache, dass unser letztes Treffen schon weit über zwei Jahrzehnte zurücklag. So manches heutige Clubmitglied wurde beim letzten Treffen gerade eingeschult. Beim Vorfahren der ersten Teilnehmer verflog dann aber die Anspannung und alles war schon fast wieder Routine. Wie damals eben.

Eindrucksvolle Vorstellung des Schäferhundvereins.

Eindrucksvolle Vorstellung des Schäferhundvereins.

Die Sonne bot das komplette Wochenende was sie konnte - strahlendes Wetter den ganzen Tag. Das Freibad in der Nähe war vielen Teilnehmern eine willkommene Abkühlung bei immerhin 30 Grad.

Die passende Abkühlung in Form von Getränken ließ uns die Ortsgruppe Stammheim des Deutschen Schäferhundevereins zukommen von der wir auch mit kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnt wurden. Viele Besucher und ehemalige Capri-Besitzer kamen vorbei, um sich die 56 Capris, die aus ganz Deutschland und der Schweiz angereist waren, begeistert anzuschauen.

Auch die Gruppe des Hundevereins war angetan von den vielen unterschiedlichen Interpretationen des Capris und übernahm die Fahrzeugbewertung. Eine imposante Vorführung der Schäferhunde und ihrer Besitzer ermöglichte einen Einblick in den Alltag des Hundetrainings bis hin zur Militärhundeausbildung. Mutige Hundedomteure aus den Reihen der Caprifahrer stellten sich als durchaus gute Spielgefährten heraus.

Als die Sonne untergegangen war machte sich die Truppe vom SH-Zelli zu ihrer Licht- und Feuershow bereit. Mit Feuer- Poi und anderen Spinning-elementen sowie leuchtenden Bällen wurden einmalige Lichteffekte auf den Platz gezaubert.

Die Eröffnung der obligatorischen Capri-Bar erfolgte im Anschluss und ließ den Samstag in einem gemütlichen Kreis mit tollen Leuten und interessanten Gesprächen ausklingen. Herzlichen Dank an die Teilnehmer, den Hundeverein und allen weiteren Unterstützern.

Fotoarchiv 3. Capri-Treffen CC Schwaben