Der Korso am Sonntagvormittag führt durch prallgefüllte Straßen in der Rheinbacher Innenstadt. Hier liegt Silke Peters mit ihrem 3 Liter in Führung, es folgen Reiner Katthage und Wolfgang Stein.

Der Korso am Sonntagvormittag führt durch prallgefüllte Straßen in der Rheinbacher Innenstadt. Hier liegt Silke Peters mit ihrem 3 Liter in Führung, es folgen Reiner Katthage und Wolfgang Stein.

Text: Marc Keiterling
Fotos: Frank Lehmann, Günter Schiffer & Marc Keiterling
Online seit: 24. Juli 2019

Die Rheinbach Classics ist aus mehrerlei Hinsicht eine besondere Veranstaltung. Hier macht eine Stadt ein ganzes Wochenende lang „auf Retro“. Man sieht Pettycoats und „Möchte-Gern-Elvis“, hört Musik von einst und erlebt viele Oldtimer. Letztere werden dabei nicht nur ausgestellt, sondern im Rahmen einer Ausfahrt und eines Korsos auch bewegt. Zum 14. Mal fand diese Zeitreise in der Nähe von Bonn in diesem Jahr statt und sie war erneut ein großer Publikumserfolg.

Mehr als 20.000 Besucher ließen sich nach Veranstalterangaben den Korso am Sonntagvormittag nicht entgehen, stets ist dies ein großes Vergnügen für Zuschauer und Fahrzeugbesatzungen. Knapp 2.000 Zuhörer waren beim Konzert am Freitagabend dabei, als unter dem Titel „Legends in Concert“ Manfred Mann‘s Earth Band und der einstige Deep Purple-Bassist Glenn Hughes aufspielten. Gut 300 Oldtimer waren zu erleben, unter anderen wieder ein Dutzend Fahrzeuge aus den Reihen des Capri Club Deutschland.

Angeregte Gespräche am Stand des CCD - untereinander und mit den vielen Besuchern.

Angeregte Gespräche am Stand des CCD - untereinander und mit den vielen Besuchern.

Gut sichtbares Motto: „50 Jahre Capri“.

Gut sichtbares Motto: „50 Jahre Capri“.

Wie bereits seit vielen Jahren konnte sich der CCD wieder auf dem Platz Am Bürgerhaus präsentieren. In vorderster Front standen in diesem Jahr – passend zum Verkaufsstart vor 50 Jahren – drei Fahrzeuge der ersten Generation. Gerd Niederbergers Auto zeigt das „Ur-Gesicht“.

Text: Marc Keiterling
Fotos: Fotos: Früh Kölsch & Ford Foto-Club Köln
Online seit: 11. Juli 2019

50 Jahre – so lange ist es her, dass die erste Flasche Früh Kölsch an den Mann gebracht wurde. Die Brauerei gibt es selbstverständlich schon viel länger. Seit mehr als 111 Jahren ist der „Cölner Hofbräu P. Josef Früh“ tätig.

Doch erst 1969 wurde das Getränk auch in der Flasche angeboten. Rückblickend kann die Brauerei guten Gewissens behaupten: “Aus der Flasche ist was geworden.” Dementsprechend feiert die Brauerei dieses Jubiläum. Nämlich mit einer Kronkorken-Aktion, bei der es echte Oldtimer, viele Retro-Schätze oder auch eine Jahresration Früh als Haustrunk zu gewinnen gibt.

Drei Oldtimer sind es, die unter allen Teilnehmern, die die Codes ihrer Gewinn-Kronkorken oder ihrer Sammeltaler online oder per Post einsenden, beziehungsweise einlösen, verlost werden. Neben einem Capri 1500 XL sind dies ein Volvo 144 S und ein BMW 2500.

Der Capri Club Deutschland war in dieses Vorhaben bereits zur Jahreswende involviert. Anfang 2019 lief die Anfrage der von der Brauerei beauftragten Agentur bei uns auf. Gesucht war ein roter I-er in einem richtig guten Zustand. Da konnten wir leider nicht helfen. Zwar gibt es mehrere bekannte Besitzer solcher Fahrzeuge, kein „Verkaufswilliger“ war uns jedoch bekannt. Auch die Agentur konnte keinen Capri in dieser Farbe – Volvo und BMW sind rot – auftreiben.

Bei der Werksveranstaltung zum 50. des Capri zog der „Kölsch-Capri“ viele Blicke auf sich.

Bei der Werksveranstaltung zum 50. des Capri zog der „Kölsch-Capri“ viele Blicke auf sich.

Text: Marc Keiterling
Fotos: Ford Foto-Club Köln, Ford-Werke, Marc Keiterling
Online seit: 10. Juli 2019

„Das Gesamtpaket war schon etwas ganz Besonderes. Im Capri trifft außergewöhnliches Design auf sportliche Leistung, überzeugende Qualität auf praktische Alltagstauglichkeit und das Ganze zu einem erschwinglichen Preis.“ Jens Knoth, Leiter des Ford-Entwicklungszentrums in Köln-Merkenich, sagte dies im Rahmen der Werkseinladung aus Anlass des 50. Geburtstag unseres Lieblingsautos. Der Konzern hatte am 19. Juni gut 100 Besitzer mit ihren Schätzchen zu einem dem Anlass entsprechend besonderen Tag geladen.

In sechs Gruppen eingeteilt gab es vieles zu sehen und zu erleben. Um einen Stau zu vermeiden, absolvierten jeweils drei Gruppen am Vormittag ein Programm am Merkenicher Entwicklungszentrum, während die weiteren drei Gruppen mit einer Besichtigung der Fertigung am Standort Niehl starteten. Zur Mittagszeit kamen alle auf dem Testgelände in Merkenich zusammen, zum Abschluss wurden die Capris in der Nähe der Classic Cars-Halle in Niehl versammelt.

Kleine Ford-Pflaumen pappten die Linsen aller Mehrfunktionsgeräte der Teilnehmer zu.

Kleine Ford-Pflaumen pappten die Linsen aller Mehrfunktionsgeräte der Teilnehmer zu.

Text & Fotos: Dirk AppelOnline seit: 9. Juli 2019

Anlässlich der Nürburgring Classic am letzten Mai-Wochenende fand das diesjährige CCD-Mitgliedertreffen wieder an der berühmtesten Rennstrecke der Welt statt. Dort feierten wir zünftig den 50. Geburtstag unseres Capri.

Dank der guten Organisation im Vorfeld unseres 3. Vorsitzenden, Frank Lehmann, und den engagierten Helfern wurde das Wochenende wieder zu einem sehr kurzweiligen Ereignis und - aus meiner Sicht - zu einem vollen Erfolg. Schade war, dass sich die Veranstaltungen in Hattersheim und am Ring zeitlich in diesem Jahr überschnitten. Da wurde die Wahl für viele sicherlich zur Qual. Es hatten sich dementsprechend nicht ganz so viele Mitglieder wie im letzten Jahr angemeldet, für den Veranstalter aber anscheinend immer noch ein paar Autos zu viel. Trotz der ein oder anderen Notlösung mit den Parkmöglichkeiten ließen wir uns das Wochenende aber nicht vermiesen.

Bilderbuchwetter herrschte am Nürburgring zur Classic.

Bilderbuchwetter herrschte am Nürburgring zur Classic.

Text: Frank Lehmann
Fotos: Anton Feßler, Capri Freaks Bayern, Motorworld Classics Bodensee
Online seit: 5. Juli 2019

Die Oldtimerszene erlebte drei Tage ein volles Programm rund um die historische Mobilität bei der diesjährigen Motorworld Classics vom 10. bis zum 12. Mai in Friedrichshafen. Das Geschäft mit Oldtimern und die fachgerechte Restaurierung standen im Fokus.

Fahrzeuge in allen Preisklassen waren im Angebot. Dazu ein höchst dynamisches Rahmenprogramm mit Vintage Racing auf dem Messerundkurs, täglichen Airshows, Flower Power-Party auf der Sonnenkönigin und mittendrin das Londoner Wahrzeichen „Big Ben“, um den sich eine wunderbare Vielfalt von historischen „British Cars“ präsentierte.

Als

Als Plakat und im Original: RS am Stand des Capri Teams Weilheim/Schongau.

Die Veranstaltung ist mit einem guten Ergebnis zu Ende gegangen: Mit 38.100 Besuchern verzeichnete die Messe am Ende einen leichten Zuwachs. 2018 waren es 37.700 Interessierte.

511 Capris wurden beim Treffen der Capri Post in Speyer gezählt.

511 Capris wurden beim Treffen der Capri Post in Speyer gezählt.

Text & Fotos: Marc KeiterlingOnline seit: 4. Juli 2019

Große Zahlen sind es, die da am Abend des 22. Juni in Speyer zu Buche stehen. Vor 50 Jahren startete der Verkauf des Capri, zum 14. Mal fand das European Capri Post Meeting statt. Und tatsächlich mehr als 500 Autos hatten sich auf dem Gelände des Technik Museums eingefunden. Ein großes Treffen zu einem großen Jubiläum.

Bei exakt 511 Capris war die Zählung der teilnehmenden Fahrzeuge beendet. In der Sonderausstellung des Museums sowie rechts und links vom eigentlichen Veranstaltungsgelände fanden sich noch weitere Kölner Coupés dieses Typs. Damit ist klar: eine ähnlich große Anzahl unseres Lieblingsautos an einem Ort hat es sehr lange nicht mehr gegeben. Ein großer Erfolg für die Organisatoren. Dies sind bekanntlich Andrea und Gerald Mandl, unter anderen tatkräftig unterstützt durch ihre Kinder Sven und Julia.

Immer wieder reizvoll: historische Reiseverkehrsmittel zu Lande und in der Luft.

Immer wieder reizvoll: historische Reiseverkehrsmittel zu Lande und in der Luft.

Wolfgang Stein, 2. Vorsitzender des CCD und als Ersatzteilbeauftragter in Speyer wie immer sehr gefragt, drehte sich mehr als einmal um: „Dieses Auto kenne ich nicht.“ Das will was heißen, er kennt in jedem Fall eine ganze Menge. Vermutlich ist in den letzten Jahren tatsächlich so manche „Standuhr“ wieder ins Laufen gebracht worden.