Der Capri zieht die Stella zum Gewässer. Verständlich, dass die Stella den Capri nicht mit ins Wasser nimmt.

Der Capri zieht die Stella zum Gewässer. Verständlich, dass die Stella den Capri nicht mit ins Wasser nimmt.

Text & Fotos: Ralf HeilOnline seit: 13. Mai 2019

„In diesem Beitrag möchte ich Euch einmal meinen Mitstreiter aus dem Capri Club Rhön, Ralf Erb, vorstellen. Genauer gesagt sein reizvolles Paar: den Capri und die Stella.

Der Capri ist ein 2,3 Liter starker GT aus dem Baujahr 1970. Sie – also die Stella – hat ein paar Jährchen mehr auf dem Buckel. Sie wurde von der Werft Libella Contess im Jahre 1959 gebaut. Gut gebaut, möchte man sagen.

Ralf war der Erste in unserem Club mit einem Wohnwagen. Mit seinem Eriba von 1973 fuhr er schon vor vielen Jahren regelmäßig durch die Lande, unter anderem zu Capri-Treffen. Außerdem überzeugte er mit seiner freundlichen Art zunächst meine Frau und später auch mich, ebenfalls einen Wohnwagen zu kaufen. Capri als Zugpferd eines Campers, so selten ist das bekanntlich nicht. Da liegt die Frage auf der Hand: `Wie kam Ralf nun zur Stella?´

Stella in ihrem Element.

Stella in ihrem Element.

Dieser RS ist einmalig - zahlreiche prominente Zeitgenossen aus Sport, Gesellschaft, Kultur und Politik haben sich auf seinem Blechkleid verewigt. Hier steht das Auto noch im einstigen Museum von Fritz B. Busch in Wolfegg, heute ist der Wagen im Auto & Traktor Museum Bodensee in Uhldingen-Mühlhofen zu bestaunen.

Dieser RS ist einmalig - zahlreiche prominente Zeitgenossen aus Sport, Gesellschaft, Kultur und Politik haben sich auf seinem Blechkleid verewigt. Hier steht das Auto noch im einstigen Museum von Fritz B. Busch in Wolfegg, heute ist der Wagen im Auto & Traktor Museum Bodensee in Uhldingen-Mühlhofen zu bestaunen.

Text: Auto & Traktor Museum
Fotos: Auto & Traktor Museum & Marc Keiterling
Online seit: 12. Mai 2019

Wenn aus einer skurrilen Idee eine Geschichte entsteht, die vielen Menschen einen Nutzen bringt, ist das stets eine wundervolle Angelegenheit. Ob der Initiator eines „Poesiealbums in Blech“ ernsthaft daran gedacht hat, dass knapp 50 Jahre später noch immer Besucher staunend und lesend vor den Schriften stehen?

Unterschrift im Album? Langweilig!

Die Frage bleibt unbeantwortet. Zu den Fakten. Michael Briechle, 1972 Pressechef des Automobilclubs von Deutschland (AvD), hatte im Juni dieses Jahres die Idee, Autogramme auf einem Auto zu sammeln, das Sammeln von Unterschriften auf Starfotos, Fußbällen und in verschiedenen Alben war ihm zu langweilig. Und so stellte er den schneeweißen Capri RS, mit den Emblemen von AvD, Uniroyal und der Deutschen Fernsehlotterie auf der Motorhaube, der Öffentlichkeit an der belgischen Grand-Prix-Piste Spa-Francorchamps vor.

Nicht nur auf dem Auto, auch im Karstadt Autogrammheft hinterließen die Prominenten ihre Unterschrift. Die Essener Zulassung ist dem Sitz des Warenhausunternehmens geschuldet.

Nicht nur auf dem Auto, auch im Karstadt Autogrammheft hinterließen die Prominenten ihre Unterschrift. Die Essener Zulassung ist dem Sitz des Warenhausunternehmens geschuldet.

Text & Fotos: Stefan GlowatzOnline seit: 10. Mai 2019

„Man sagt: ´Wenn etwas endet, fängt auch etwas Neues an`. Leider beginnt die Restaurierungsstory mit dem recht plötzlichen Tod eines lieben Kollegen aus dem Capri Club Westerholt im September 2015. Ich, und mit mir der gesamte CCW, möchten Erich Lutz danken. Dafür, dass wir dich kennenlernen durften und wir zusammen viele schöne, spaßige und auch feucht-fröhliche Erlebnisse hatten. Durch Erichs Tod ist auch die eigentliche Freude über eine Capri-Sanierung ohne den oft jahrelangen Kampf gegen den Rost eher verhalten.

Kumpel Erich hatte den Wagen 2006 zusammen mit einem weiteren Westerholter Kollegen bei eBay USA ersteigert und er kam teilzerlegt nach einiger Zeit in Bremerhaven an. Von dort fand er den Weg in unsere Schrauberbude. Der Motor war defekt, dafür war so einiges an Teilen mit dabei. Allerdings vieles, das nicht so direkt zu dem Wagen passte. Wie zum Beispiel ein zerlegter Pinto/Lima Motor, ein US-Kreation. Einige Kolben, die nicht zugeordnet werden konnten und noch so einiges an Kleinkram unbekannter Herkunft.

Geringe Feuchtigkeit, große Hitze

Die Karosserie war sehr gut beieinander, da zeigte sich die konservierende Wirkung der geringen Luftfeuchtigkeit in Kalifornien. Allerdings hatte die große Hitze bei der Innenausstattung ihre zerstörerische Wirkung voll entfaltet: Die Sitze waren aufgeplatzt, sogar der Schaumstoff darunter war pulverisiert. In der Gelsenkirchener Halle angekommen wurde der Capri durch Erich, der eher noch Schraubernovize war, zerlegt und 2009 im originalen Farbton Daytonagelb neu lackiert. Zusätzlich bekam er noch eine schwarze Motorhaube, wie die GT- oder R-Modelle. Erich baute nach und nach den Motorkabelbaum ein, der Wagen bekam einen neuen Himmel vom `Clubsattler`, Front- und Heckscheibe wurden eingesetzt. Die ausgebauten Teile waren auf zwei Container und eine Wohnung verteilt.

Dieses Auto übernahm Stefan Glowatz von seinem verstorbenen Clubkollegen Erich Lutz. Der US-Import war bereits in Daytonagelb neu lackiert.

Dieses Auto übernahm Stefan Glowatz von seinem verstorbenen Clubkollegen Erich Lutz. Der US-Import war bereits in Daytonagelb neu lackiert.

Erich Lutz verstarb 63-jährig am 18. September 2015.

Erich Lutz verstarb 63-jährig am 18. September 2015.

Immer wieder reizvoll: der Capri zu Füßen des Lufthansa-Fliegers auf dem Gelände des Technik Museums Speyer.

Immer wieder reizvoll: der Capri zu Füßen des Lufthansa-Fliegers auf dem Gelände des Technik Museums Speyer.

Text: Marc Keiterling
Fotos: Dirk Appel
Online seit: 1. Mai 2019

Der Traum von 500 Capris lebt zum 50. unseres Lieblingsautos. Vom 21. bis zum 23. Juni lädt die Capri Post wieder zu ihrem Treffen in Speyer. Es findet in diesem Jahr zum 25. Mal statt - wer also noch Gründe zum Feiern braucht, kann sich hier bestens bedienen.

Das halbe Jahrhundert ist voll und wer Glück hatte, konnte im unmittelbaren Vorfeld des großen Treffens am Technik Museum in Speyer auch noch eine Fahrt nach Köln einplanen. Die Ford-Werke hatten zu Jahresbeginn, gemeinsam mit der Capri Post, einen ganz besonderen Termin angekündigt. Am Mittwoch, 19. Juni, steht ein exklusiver Besuch der Kölner Ford-Werke an.

Auf dem Programm stehen Fahrten mit dem Besucherzug durch die Fiesta-Produktion sowie eine Führung durch die Classic Car-Sammlung am Standort Köln-Niehl. Das Entwicklungszentrum in Köln-Merkenich öffnet an diesem Tag ebenfalls seine Tore und bietet den Capri-Besitzern die einmalige Gelegenheit, ihr Coupé auf der dortigen Teststrecke zu bewegen. Auf der CCD-Homepage hatten wir dies angekündigt - und sehr schnell waren alle 150 zur Verfügung stehenden Capri-Plätze belegt.

Wer eine der begehrten Teilnahmen ergattern konnte, sollte bitte beachten, dass Kinder unter sechs Jahren nicht an der Veranstaltung teilnehmen können. Es wird außerdem darauf aufmerksam gemacht, dass im Entwicklungszentrum Köln-Merkenich ein absolutes Fotografier-Verbot besteht – Kameras und Handys müssen bei der Einfahrt abgegeben werden. Diese gibt es selbstverständlich bei der Ausfahrt zurück. Ford hat eigens einen Fotografen bestellt, der persönliche Erinnerungsfotos aufnimmt. In Köln-Niehl besteht ein Fotografier-Verbot während der Fahrt durch die Fiesta-Produktion. Gerne können Aufnahmen in der Classic Car-Sammlung und an allen anderen Programmpunkten gemacht werden.

2019 – was für ein Jahr! 50 Jahre Capri. Und eben 25 Jahre Speyer. Die Organisatoren, Andrea und Gerald Mandl, haben bezüglich dieses Kalenderjahres den perfekten zweijährigen Rhythmus gefunden.

Hier reiht sich alles auf: originales und individuelles. Clubs und Einzelfahrer. Teilejäger und Verkäufer. Zu den Anbietern wird auch wieder der Capri Club Deutschland gehören. Unser Ersatzteilbeauftragter, Wolfgang Stein, hat die Reise in die Pfalz mit dem kompletten Sortiment im Kalender.

Das Technik Museum zu Speyer hat das Capri-Doppeljubiläum zum Anlass einer Sonderausstellung genommen. In der sogenannten „Buran-Halle“ - hier steht mit dem Prototyp des gleichnamigen sowjetischen Spaceshuttles eines der ehrgeizigsten Projekte in der Geschichte dortiger Raumfahrt – soll eine Präsentation zu sehen sein, die laut Veranstalter, „dem Capri würdig ist“.

Weitere Infos zum Treffen in Speyer gibt es im Netz unter www.capripost.de .


Keine Ausgabe verpassen? Ein zweites Exemplar? Der CCD bietet nun ein Abonnement der Capri aktuell an.

Keine Ausgabe verpassen? Ein zweites Exemplar? Der CCD bietet nun ein Abonnement der Capri aktuell an.

Text & Foto: Marc KeiterlingOnline seit: 25. Dezember 2018

Jedes Einzelmitglied des Capri Club Deutschland erhält dreimal jährlich die Clubzeitschrift Capri aktuell. Auch die dem CCD angehörenden Clubs erhalten jeweils ein Exemplar.

Im vergangenen Jahr kam es nun vermehrt zur Frage an den Vorstand, ob es möglich ist, mehr als nur ein Exemplar pro Mitglied und Club zu bekommen. Auch kamen Nachfragen nach der Aktuell ohne CCD-Mitgliedschaft auf. Der Vorstand hat über dieses Thema beraten und eine Regelung getroffen.

Ab 2019 kann die Capri aktuell im Abonnement bestellt werden. Für die drei Ausgaben eines Kalenderjahres wurden drei Preiskategorien festgelegt. Innerhalb Deutschlands kosten die Ausgaben zehn Euro. Innerhalb der EU werden 15 Euro berechnet. Außerhalb EU sind 20 Euro zu zahlen. Darin sind jeweils Verpackung und Versandkosten enthalten. Diese Preise entsprechen den anfallenden Kosten, da der CCD mit der Clubzeitschrift keine Gewinne erwirtschaften darf und will.

Wer ein Abonnement für die Aktuell abschließen möchte nutzt bitte das Bestellformular.

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