Baujahr 1981 - 2.0 GT

Text & Fotos: Heiko HarksOnline seit: 24. April 2018

Auch Heiko Harks besitzt einen Capri in früher Optik. Dafür sorgt vor allem das originale Streifendekor seines GT. Heiko ist 40 – und damit exakt in dem Alter der ersten III-er. Für seinen „Ford-Virus“ ist der Vater verantwortlich, der nahm seinen Filius vor 30 Jahren erstmals mit zu einem Treffen.

„Ein Ford-Treffen im bayerischen Zand. Wir fuhren zu diesem Zeitpunkt einen schwarzen Escort MK IV RS Turbo. Dieser Veranstaltung folgten noch viele weitere und mir fiel schnell auf das die alten Ford-Modelle - immer wenn ich sie sah - ein Glücksgefühl in mir auslösten. Besonders der Capri.“ Es blieb zunächst ein Traum. Zwar fuhr er in der Regel Fahrzeuge dieses Herstellers – erstes Auto war ein 82-er Taunus mit 1,6 Litern Hubraum – aber die ganze große Liebe war nicht dabei: „Meistens handelte es sich doch mehr um Kompromisse. Bis ich im April letzten Jahres auf einer Internet-Plattform den roten Capri in Siegen entdeckte. Der alte Wunsch flammte wieder auf und der Entschluss stand fest: ein Capri muss her!“

Mehrere Tage wurde nun das Netz auf der Suche Informationen und Kaufberatungen durchforstet, auch galt es, daheim Überzeugungsarbeit für das Vorhaben zu leisten. Grünes Licht zu Hause für den roten Renner. Heiko: „Dann ging es nach Siegen um den Wagen zu begutachten und eine ausgiebige Probefahrt zu unternehmen. Das war alles zufriedenstellend und der Deal wurde perfekt gemacht.“

Der neue Besitzer über sein Coupé: „Es ist unrestauriert und, soweit ich das beurteilen kann, im Originalzustand. Klar sind noch einige Arbeiten zu erledigen. Auspuff, Radlager, Scheinwerfer funktionieren, sollten erneuert werden. Einige Lackschäden sind noch beseitigen, vorab müssen einige Karosserie- und Schweissarbeiten durchgeführt werden“, sagt Heiko, der keine Vollrestaurierung anstrebt.

Das muss ja auch nicht zwingend sein.

Im April 2017 entdeckte Heiko Harks seinen Capri im Internet.

Im April 2017 entdeckte Heiko Harks seinen Capri im Internet.