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Der
Ford Capri, ein SportCoupè das Geschichte schrieb, seit
er Anfang 1969 zum erstenmal der Öffentlichkeit Präsentiert
wurde.
Ford Europa machte es dem erfolgreichen großen "Bruder" in
den USA, dem Mustang, gleich und baute ein unübertroffenes SportCoupè
- unseren heißgeliebten Capri.
Von 1968 bis 1986 gebaut, fand der Capri viele Fans, und die
meisten haben sich nie richtig von ihm getrennt. Auch wenn der TÜV schied,
das Herz siegte.
Hinsichtlich der Motorsport-Geschichte war der Capri für Ford ein wahrer
Sieger und konnte nur noch durch Reglements-Änderungen gestoppt werden.
Die Motorisierung begann beim 1,3 Liter V- und Reihen-Vierzylinder-
, endete beim 3,0 Liter Sechszylindermotor.
Die "Langnase" bot viel Platz unter der Haube und so kam es das
1970 der erste Turbo (LKW-Turbine von KKK) auf Basis des 2,3 Liter6-Zyl.
mit 180PS auf dem Tuner Markt erschien.
Ford schob zu diesem Zeitpunkt das Top-Modell RS2600 mit satten 150PS
nach. Dieser ist zusammen mit dem 3000GXL ein rares Sammlerobjekt geworden.
Der Capri II ist sehr selten geworden, findet aber in der CapriSzene
auch seine Fans. Besonders begehrt sind hier die 3,0Ghia und die 1600GT
(88PS) Modelle, bzw. die S-Modelle in den "quietschenden" Farben.
Mit dem Capri III kam 1978 nochmal Aufwind für Ford. Mit
gelungenem Facelift und der Aufwertung des Interieur, bescherte Ford dem Capri
neue Freunde.
Die Motorisierung und die Technik blieb gleich, und machte den
Capri zu dem zuverlässigsten Vertreter der "Familiensportler".
Bei entsprechender Pflege waren Kilometerleistungen von über 400.000km
mit einem Motor, trotz sportlicher Fahrweise kein Problem. 1981
wurde es mal wieder etwas Drehmomentstärker: Der 2.8 injection
mit 160PS und der 2.8 Vergaser-Werksturbo (mit verbreiterter Karosse)
und 188PS bereicherten den Markt. 1983 wurde die Pallette stark gestrafft
und der 2.8 i mit einem 5Gang-Getriebe und einer Teilleder-Recaro-Ausstattung
aufgewertet. Ende 1984 rollten die letzten für den deutschen Markt
bestimmten Capri's vom Band, die Rechtslenker-Produktion wurde dann 1986
auch eingestellt.
Man sagt: "Wahre Liebe rostet nicht", das ist so nicht
ganz korrekt... - aber:
Solange es Werkzeuge und Schweißgeräte gibt, wird für uns
die Liebe nicht vergehen.
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